Über uns

Familie Pongratz – das sind wir: Helene und Stefan, plus Kinder, Eltern, Geschwister, Neffen und Nichten. Unser Bauernhof ist seit Hunderten von Jahren in Familienbesitz. Wir möchten diese Tradition fortsetzen, jedoch neuen Schwung in die Landwirtschaft bringen.

Stefan ist auf diesem Hof aufgewachsen. Nach seiner Ausbildung zum Landtechniker an der FJ Wieselburg arbeitete er 12 Jahre nebenerwerbsmäßig im Maschinenbau, bevor er 2012 den Hof übernommen und sich komplett der Landwirtschaft gewidmet hat.

Helene ist auch auf einem Bauernhof aufgewachsen und war schon immer im landwirtschaftlichen Bereich tätig. Sie hat einen Master of Business Administration und ist Expertin für Buchhaltung, Controlling und Risk Management. Sie kombiniert dieses Wissen mit ihrer landwirtschaftlichen Leidenschaft, um die Zukunft des Familienbetriebs sicherzustellen.

2015 sind wir auf eine biologische Landwirtschaft umgestiegen und 2018 folgte dann die Bio-Zertifizierung. Für uns war dieser Schritt wichtig, denn wir wollen dem Boden keinen Schaden zufügen. Das heißt: keine Spritzmittel verwenden, den Boden schonen, im Einklang mit der Natur arbeiten. Der Boden lebt und soll auch leben. Und um gesundes Obst, Gemüse und Getreide zu erhalten, braucht man auch einen gesunden Boden.

Unser Ansatz lautet: Bio – von oben bis unten. Das bedeutet, dass wir auf Biodiversität, Fruchtfolge und Begrünungsmischungen setzen. Wir achten auch auf das Wohlergehen von Insekten, denn diese sind für einen ganzheitlichen und holistischen Ansatz wichtig. Wir nehmen uns nicht einfach etwas von der Erde. Wir geben auch etwas zurück. Nur so ist nachhaltige Landwirtschaft möglich. Und nur so bleibt auch etwas für künftige Generationen. Wenn wir unseren Boden ausnutzen, haben unsere Kinder und Enkelkinder keinen gesunden Boden mehr, den sie bearbeiten können.

„You are what you eat eats, too.“

– Michael Pollan

Wir produzieren hochwertige Produkte möglichst naturnah und verkaufen diese entweder direkt oder wir arbeiten gemeinsam mit ausgewählten kleinen und ähnlich gesinnten Partnern zusammen, um unsere Produkte an die KundInnen zu bringen. Alles können wir natürlich nicht selbst machen, da lassen wir uns helfen. Wir kennen unsere eigenen Stärken und wissen auch, wo wir Hilfe von außen brauchen. Dennoch gehen wir keine Abhängigkeiten vom Handel oder von Lieferanten ein. Unsere Käferbohnen werden mit unserem Kompost gedüngt, den wir wiederum selbst herstellen.

Das holistische und nachhaltige Denken beeinflusst auch unsere Produktpalette. Wir bauen nur an, was hier gut wächst und gedeiht. Wir setzen auf regionale und saisonale Produkte, die gesundheitsfördernd sind. Wir experimentieren mit Produkten, die für uns wichtig und im Alltag relevant sind bzw. unseren Leidenschaften entsprechen: Wir stellen Sonnenblumenöl fürs Kochen und Backen her. Käferbohnen sind unsere steirische Eiweißquelle. Unsere Getreidearten passen in die Fruchtfolge: Weizen als Brotgetreide und Futtermittel, Dinkel als Brotgetreide, Hafer für Haferflocken oder Hafermilch. Unser Know-how vom Ölkürbis übertragen wir auf den Anbau des Speisekürbis. Alles, was wir machen, ist durchdacht und dient einem höheren Ziel: Gesundheit für Mensch und Boden.